M&A-Begleitung

Das Ziel einer jeden M&A Transaktion ist es, die sich gesetzten strategischen und finanziellen Ziele mit entsprechendem Erfolg zu realisieren. In der Realität bleiben diese Erfolge jedoch nicht selten aus! ProGemma hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ihnen als M&A-Marktteilnehmer entsprechende Potentiale aufzuzeigen und hilft den möglichen Wandel mit Ihnen zusammen neu zu gestalten.

Dies geschieht in Kooperation mit der Corporate Finance Mittelstandsberatung GmbH.

Einleitung

Die Realität

Zwei Jahre nachdem die M&A-Integration abgeschlossen wurde, haben 53% aller Transaktionen ihr Versprechen, welches zum Zeitpunkt der M&A Ankündigung getroffen wurde, nicht halten können. 50% aller Transaktionen zerstören in Wirklichkeit Unternehmenswerte, 33% können keinen zusätzlichen Wertbeitrag leisten.

Quelle: The Success of Acquisitions: Evidence from Divestitures, Steven N. Kaplan and Michael S. Weisbach in the journal of finance

Die Herausforderungen

  • Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten sind nicht eindeutig geklärt
  • Es besteht eine Diskrepanz zwischen geplanten und erreichten Zielen (Plan vs. Actuals)
  • Es bestehen Mängel bei der Kommunikation mit internen und externen Shareholdern
  • Es bestehen Mängel im Controlling und Reporting an die Shareholder

Das Ziel: Effizienzsteigerung und Ergebnisoptimierung

  • Implementierung eines Integration Management Office (IMO) um alle relevanten Daten und Fakten jederzeit vorzuhalten
  • Controlling und Reporting über den Zustand aller Projekte an Management, BoD
  • Tracking von Synergien und Milestones aller Projekte
  • Identifikation und Tracking von Risiken, Aufgaben, Milestones…
  • Interdependenzen aller Projekte werden berücksichtigt
  • Kostensimulation und Abgleich mit Unternehmensstrategie
  • Koordinierte Kommunikation innerhalb der Unternehmung

Beitrag durch Fakten

  • Erhöhung der Geschwindigkeit bei der Umsetzung der Integrationsprozesse
  • Schnellere Realisierung von ‚Quick Wins‘
  • Hochaktuelle Betrachtung aller Zahlen und Fakten im Management Dash-Board
  • Klares Verständnis aller Beteiligten von Rollen und Verantwortlichkeiten

Mergers and Acquisitions (Ziel-Definition)

M&A-Projekte haben das Ziel, ein Unternehmen zu schaffen, welches nach dem Projekt besser im Markt positioniert ist, als die einzelnen Unternehmen für sich allein genommen, vor dem Projekt.

Phase 1: Vorbereitung (High-Level-Planung)

Die Unternehmensleitung definiert in dieser Phase seine Akquisitionsstrategie, die verschiedene Ziele verfolgen kann, wie z.B.:

  • Verbesserung der Wettbewerbsposition durch Erweiterung der Geschäftstätigkeit
  • Vergrößerung des Marktanteils in einem bestimmten Segment
  • Zugang zu neuen Märkten und Finanzierungsmöglichkeiten
  • Ausbau von Synergien durch wertsteigernde Kombinationen der Ressourcen und Fähigkeiten des eigenen Unternehmens mit denen des Akquisitionskandidaten
  • Nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes

Hieran schließen sich die Bewertungen der zu erwarteten Potenziale in Form von der konkreten Bezifferung von Geldsummen an.

Ein M&A-Projektteam, das in der Regel mit Finanz-, Steuer-, Rechts- und Strategieexperten besetzt ist, bewertet hierzu im Vorfeld des Projektes zunächst grob und qualitativ mögliche Synergiepotenziale des Übernahmekandidaten.

Als Basis hierfür dient eine Marktanalyse, welche konzeptionell auf die Suche nach geeigneten Kandidaten ausgerichtet ist (Screening).

Nachdem ein geeigneter Kandidat identifiziert worden ist, wird ein Letter of Intent (LOI) abgeschlossen.

Im Anschluss setzt die Phase 2, nämlich die Transaktionsphase ein.

ProGemma sieht sich im Rahmen dieser Phase 1 in der Rolle des Strategieexperten, welcher im Rahmen der High-Level-Planung einen groben und qualitativ messbaren Beitrag zur betriebswirtschaftlichen Sicht auf die Realisierung von Synergieeffekten leistet.

Phase 2: Transaktion (Detaillierte Planung)

Im Rahmen der sogenannten „Due Diligence“ stellt der Verkäufer Informationen zur Verfügung, die über den Wert des zu übernehmenden Unternehmens vor dem Hintergrund der strategischen Ziele (Strategischer Fit) Auskunft geben soll.

Es kommt zu einer Einschätzung der Chancen und Risiken einer Übernahme im Hinblick auf die Realisierung von Synergieeffekten.

Die gewonnenen Angaben dienen dem M&A-Projektteam als Grundlage für eine eingehendere Analyse der Potenziale.

Das Projektteam nimmt eine Detailbewertung vor, bei der nicht nur die Annahmen für die strategische Entscheidung überprüft, sondern bereits Informationen bzgl. des Integrationsplans ermittelt werden.

Als Ergebnis benennt das M&A-Projektteam konkrete Geldbeträge sowohl für die Synergien als auch für die Kosten des M&A-Projekts.

Die ermittelten Synergien und Kosten gehen in die Ermittlung eines Kaufpreises ein, der aus der Sicht des akquirierenden Unternehmens einen Maximalwert in den Vertragsverhandlungen mit dem Verkäufer darstellt.

Nach Vertragsunterschrift und der kartellrechtlichen Prüfung des Mergers bzw. der Akquisition erfolgt ab dem Closing (Eigentumsübergang am Akquisitionskandidaten vom Verkäufer an den Käufer) die Umsetzung des M&A-Projekts in der Phase 3 der Integrationsphase.

ProGemma sieht sich im Rahmen dieser Phase 2 in der Rolle des Business Due Diligence Experten, welcher sich im Rahmen der ‚Detaillierten Planung‘, auf folgende Bereiche konzentriert:

  • Commercial (Markt) DD
  • Operative DD
  • IT DD
  • HR DD

Implementierung

Im Rahmen der letzten Phase 3, der oftmals auch in der Literatur als Post Merger Integration genannten Phase, gilt es, einige grundsätzliche Herausforderungen, die jedes Unternehmen auf dem Weg zur erfolgreichen Verschmelzung meistern muss, zu durchlaufen:

Integrationsprojekt aufsetzen

Unsere Erfahrungen zeigen, dass Post Merger Integration weder vom Management noch von den operativen Einheiten „nebenbei“ bearbeitet werden kann. Post Merger Integration erfordert ein eigenes Integrationsteam und ein strategisch durchdachtes Projektmanagement, das Raum lässt für ungeplante Entwicklungen.

Führungsorganisation verzahnen

Eine zweite Kernaufgabe im Rahmen der Post Merger Integration ist die Verzahnung der Führungsorganisation. Die Entwicklung eines neuen Budgets und eines Mittelfristplans spielen unserer Ansicht nach eine ebenso große Rolle wie die Verzahnung der Planungs- und Reporting-Prozesse. Beide Maßnahmen zusammen liefern die Grundlage dafür, dass die Synergieziele systematisch sowie zahlenbezogen realisiert und der Grad der Zielerreichung lückenlos kontrolliert werden kann.

Führungsmannschaft besetzen

Wir empfehlen ein Auswahlprozess, der das gesamte Unternehmen kaskadierend durchläuft, d.h. es werden zunächst die Mitglieder des neuen Top-Managements benannt. Das Top-Management wählt wiederum die Führungskräfte auf der nächstniedrigeren Hierarchiestufe aus, bis schließlich alle Stufen durchlaufen sind. Wichtig ist also, einen Auswahlprozess zu initiieren, der transparent ist und dessen Selektionskriterien zwar möglicherweise als hart, aber fair eingestuft werden.

Mitarbeiterverhalten ausrichten

Die Ausrichtung des Mitarbeiterverhaltens auf das Integrationsprojekt sehen wir von ProGemma als elementar wichtig an. Transparente und rechtzeitige Informationen erzeugen bei den Beteiligten ein Bewusstsein für die organisatorischen Veränderungen, welche im Zusammenhang mit der Integration entstehen. Ohne dieses Bewusstsein sind nachhaltige Veränderungen nur schwer durchführbar. Deshalb ist es wichtig, über die Ziele des Projekts frühzeitig zu informieren und die Mitarbeiter kontinuierlich vor und während der Integration auf dem Laufenden zu halten.

Kernaufgabe der Kommunikation ist dabei, den Veränderungsprozess, die Vorteile sowie die neuen Arbeitsweisen aller Beteiligten transparent zu machen und Fragen und Informationsbedarf rechtzeitig aufzugreifen.

Operative Geschäftsaktivitäten verzahnen

Wir raten dazu, das operative Management während der Integration optimal zu unterstützen und zwar durch die Initiierung eines definierten Prozesses, der die strukturelle und personelle Verzahnung der Unternehmen im Tagesgeschäft sicherstellt. Die Konzentration auf das eigene Unternehmensbusiness ist elementar wichtig, dies bedeutet, vor allem den Vertrieb sowie die Kommunikation zum Kunden zu stärken, um das Geschäft abzusichern und auszubauen.

Die erfolgreiche Sicherstellung aller dieser Handlungsempfehlungen in der Phase 3 steht im Mittelpunkt unserer M&A-Begleitung.

Tool (Software-) Unterstützung

Gerne unterstützen wir Sie mit unserer eingesetzten Software durch ein transparentes Cockpitsystem auf allen Ebenen für alle Prozessbeteiligten.

Unsere Berater sind spezialisiert auf Management-Softwarelösungen aus dem Hause Smartsheet sowie Nordantech/ Falcon. Bei der Integration weiterer Softwarelösungen begleiten wir Sie gerne nach vorheriger Rücksprache mit unseren IT-Experten.