E-Learning

Jedes Lernen stützt sich seit jeher auf Medien. Die Art und Weise des Lernens verändert sich jedoch fortlaufend. Neue Anforderungen im Berufsleben und in der Gesellschaft erfordern neue Formen des Lernens. Heutzutage benötigen Mitarbeiter nicht nur eine Vielzahl an fachspezifischen Informationen, sondern insbesondere auch zunehmend bereichsübergreifende und immer neue fachfremde Informationen, um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern.

Themen wie z. B. IT-Sicherheit, Datenschutz, EHS, Compliance, digitale Transformation, effizientere Arbeitsweisen, etc. sind nur einige davon. Spaß am Lernen, Wissen und Nachhaltigkeit zu vereinen, sind die Anforderungen an ein Lernprogramm in unserer heutigen Zeit. Durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien wurde hierfür die Basis geschaffen.

Mitarbeiter zu motivieren, sich neues Wissen anzueignen und bestehendes Wissen abzurufen, und dies kontinuierlich und nachhaltig, ist das Ziel von E-Learning.
Oftmals „trockene“ Wissensthemen für unterschiedliche Zielgruppen in kurzweilige Wissensmodule zu transformieren ist die Herausforderung.

E-Learning

Das Weiterbildungskonzept der ProGemma beruht auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Erwachsenenbildung. Veränderungsprozesse bei der Mitarbeiterentwicklung werden von uns eng verzahnt mit den Themen Wissensmanagement und Pädagogik. Je nach Bedarf des Unternehmens (Weiterentwicklung von Einzelpersonen, Fortbildung in Kleingruppen, Dauer, Zeitpunkt, Ort und Budget) kombinieren wir z.B. Workshops und Seminare mit den Möglichkeiten, die uns das E-Learning bieten.

Gemeinsam mit unserem Partner viadesk mit dessen Softwaretool Coursepath bieten wir Ihnen die Infrastruktur für eine moderne, digitale Lernplattform, die Flexibilität und Zeitgeist widerspiegelt. Uns ist es wichtig, dass E-Learning Sie bei Ihren Prozessen zielorientiert unterstützt. Neben den Vorteilen der Flexibilität (orts-, zeit- und geräteunabhängige Nutzung) erhöht E-Learning erfahrungsgemäß durch spielerische Lernelemente die Mitarbeitermotivation. Lernfortschritte und Ergebnisse können in einem Reporting sinnvoll nachvollzogen werden.

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Unsere ganzheitliche Sichtweise mit E-Learning

Wissen managen – aber wie?
Die Wissengesellschaft im Unternehmen praktizieren

Wissen als betriebliche Ressource integrieren

Die Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO 9001:2015 beschreibt die Anforderungen an das betriebliche Managementsystem eines Unternehmens. Ohne den Begriff „Wissensmanagement“ explizit zu nennen, werden im Normkapitel 7.1.6 „Wissen der Organisation“ vier grundlegende Anforderungen formuliert, die den systematischen Umgang mit Wissen verlangen.

Anforderungen:

  1. Das Wissen, das eine Organisation benötigt, um den normalen Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten, ist zu bestimmen.
  2. Das notwendige Wissen muss aktuell gehalten und beständig weiterentwickelt werden.
  3. Es muss so weitergegeben werden, dass es in der Praxis der Organisation wirksam werden kann.
  4. Um externe Rahmenbedingungen zu erfüllen und mit neuen Trends Schritt zu halten, muss neues Wissen erlangt werden.

Studienergebnis zur ISO 9001:2015

  • > 60 % der Befragten kennen die genauen Anforderungen in Bezug auf Wissen nicht.
  • Der Erfüllungsgrad der einzelnen Anforderungen liegt lediglich zwischen 30% – 46%.
  • Großer Handlungsbedarf besteht allgemein bei >40 % der Befragten.

Prozesse gestalten – nicht verwalten
Ein agiles Wissensmanagement versetzt Berge

Bewusster Umgang mit Wissen

Den betrieblichen Wissensspeicher zu pflegen, verfügbar zu halten und immer weiter auszubauen setzt den bewussten Umgang mit Wissen voraus. Die Weitergabe von Wissen erfolgt zum Einen durch den wechselseitigen und kontinuierlichen Austausch, zum Anderen durch die Bewältigung neuer Aufgabenstellungen im Team. Der kontinuierliche innerbetriebliche Wissenstransfer ist extrem wichtig, da so unterschiedliche Kompetenzen wie langjährige praktische Erfahrung und aktueller Wissenstand miteinander verknüpft und die jeweiligen Stärken genutzt werden können.

Wissenserlangung als kontinuierlicher Prozess

Durch permanente Schulungen wird das vorhandene Wissen um weitere Kompetenzen erweitert bzw. vertieft. Um das vorhandene Wissen auf eine breite personelle Basis zu stellen wird das erworbene Wissen gezielt an die Mitarbeiter durch interne Schulungen weitergegeben. Im Zuge der Einführung der DIN EN ISO 9001:2015 sollte das Qualitätsmanagement-System flankierend durch eine betriebliche Qualitätsmanagement-Dienstleistung unterstützt werden. Die Prozesse sollten außerdem bereichsübergreifend mit den verantwortlichen Mitarbeitern zusammen erstellt werden. Das dadurch erworbene Know-how in Bezug auf den prozessorientierten Ansatz kann somit im Unternehmen identitätsstiftend und motivierend implementiert werden.

Gründe für den großen Handlungsbedarf im Wissensmanagement:

  • Keine oder geringe Mitarbeitermotivation (Wissen zu teilen, zur Verfügung zu stellen, zu dokumentieren, zu speichern)
  • Fehlende Ressourcen (Zeit)
  • Unklare Zuständigkeiten (Aufgaben, Befugnisse, Verantwortlichkeiten)

Wissensdatenbank – der Schatz im Unternehmen
Ganzheitliches Wissensmanagement für den Vorsprung am Markt

Automatisierte Übertragung und Pflege

Vielfach herrscht Unklarheit, wer im Unternehmen die Wissendatenbank strukturell erstellen soll, da Mitarbeiter meist schon mit ihren sonstigen Aufgaben ausgelastet sind. Diese Befürchtung ist jedoch unbegründet, da es bereits ausgereifte Wissensdatenbanken gibt, die sich ein Unternehmen systemisch zunutze machen kann. Diese übertragen die Daten der Mitarbeiter automatisiert über Schnittstellen vorhandener SAP-, PPS- oder ERP-Systeme in die Datenbank.

Der Zeitaufwand ist gering, da auch die Pflege der Wissensdatenbank überwiegend automatisiert abläuft. Ganzheitlich wird die Wissensdatenbank dadurch, dass das Handling von jedem Mitarbeiter bereichsübergreifend und unkompliziert ohne langwierige Einarbeitung bewerkstelligt werden kann. Eine integrierte Suchfunktion ermöglicht den schnellen Zugriff auf die Daten. Dabei ist entscheidend, dass die relevanten Daten reproduzierbar, d. h. wieder anwendbar, erfasst werden.

Organisationsspezifisches Know-how und Unternehmensgedächtnis

In der Praxis unterstützt die Wissensdatenbank z. B. bei Routine-Fragen zu betrieblichen oder kundenspezifischen Abläufen und Besonderheiten. Diese einfach abrufen zu können, spart sehr viel Zeit und hilft, Irrtümer und Fehler zu vermeiden. Aus dem praktischen Mehrwert im Prozess wird im zweiten Schritt der betriebswirtschaftliche Vorteil generiert.


Routinen werden schneller abrufbar, transformierbar und zeitsparender realisierbar. Somit wird die Effektivität der Arbeitsabläufe ganzheitlich gesteigert und die Kosten gesenkt.

Viele Branchen sehen sich außerdem mit geforderten Zertifizierungen konfrontiert. Die Nutzung der Wissensdatenbank unterstützt die Arbeit des Qualitätsmanagements und sorgt für gleichbleibende Qualität.

Diese Beispiele zeigen sehr anschaulich, wie umfassend und hilfreich diese Abfragen aus der Wissensdatenbank für einen effektiven Prozess sein können. Im Gegensatz zu hochkomplexen SAP- und ERP-Systemen ist die interne Informationsbeschaffung hierbei vergleichsweise einfach.

Betriebliche Vorteile bei Einhaltung der ISO 9001:2015

  • Steigerung der Gesamtleistung
  • Nachhaltige Entwicklung der Organisation
  • Erfüllung der Kundenanforderungen
  • Erhöhung der Kundenzufriedenheit
  • Nachweis für bestehendes Qualitätsmanagement (Zertifikat)
  • Qualitätssicherheit durch Austausch von Wissen und Schutz vor Wissensverlust
  • Qualitätssteigerung durch Entwicklung neuen Wissens, Verknüpfung bestehenden Wissens und Lernen aus Erfahrung

Im Shopfloor fängt alles an – Wissensmanagement in der Praxis
E-Learning für eine selbstbestimmte Lernkultur

Praktische Erfahrungen im Shopfloor sowie praxiserprobte Methodenkompetenzen im Projektmanagement generieren, verbunden mit selbstbestimmtem E-Learning, den größten Lernerfolg. Theorie und Praxis verbinden sich organisationsintern zu gelebtem und kommuniziertem Wissen über alle Unternehmensebenen hinweg.

Qualifizierte Mitarbeiter

Die konstante Qualifikation von Mitarbeitern wird von vielen Unternehmen als immer schwieriger empfunden, da die Produkt- lebenszyklen immer kürzer werden und stetig neue Kenntnisse erfordern. Doch auch interne Prozesse beschleunigen sich.

Um aufwendige interne oder externe Abstimmungsschleifen zu vermeiden, sind Projektverantwortliche immer mehr selbst gefragt, die Qualifikation ihrer Mitarbeiter / Teammitglieder voranzutreiben.

Resultat ist eine neue Weiterbildungskultur. Projektverantwortliche stellen ihr Wissen zur Verfügung, bereiten Kurse selbstständig – bzw. mit Unterstützung durch Fachpersonal für visuelle und textuelle Kommunikation – vor und lassen Mitarbeiter aktiv an der eigenen Qualifizierung teilhaben. Das E-Learning-Tool „Coursepath” von Viadesk hat sich dabei im agilen Projektmanagment der ProGemma – vom Shopfloor bis in die Führungsebenen mit großem Erfolg etabliert (hohe Mitarbeiter- und Anwenderakzeptanz).

Folgende 3 Schritte sind hierfür entscheidend:

1. Wissen effektiv bereit stellen

PDF und E-Mail haben Schwachpunkte, denn sie gehen in der Flut an Nachrichten verloren und sind schnell veraltet und vergessen. Hier kommt E-Learning ins Spiel. Eine zentrale Trainingsplattform mit allen relevanten Aus- und Weiterbildungsangeboten ist immer erreichbar und immer aktuell. Hierzu braucht es intuitive Tools, die sich ohne fremde Hilfe bedienen und aktualisieren lassen.

2. Lernerfolg festhalten

Auch das ist eine Errungenschaft von E-Learning in Unternehmen: Dokumente werden nicht mehr verschickt und gehofft, dass sie gelesen werden. Stattdessen kann revisionssicher überprüft werden, wer an den Schulungen teilgenommen hat. Zusätzlich können Testfragen erstellt und von den Teilnehmern beantwortet werden. Hieran lässt sich der Lernerfolg nachvollziehen und im persönlichen Gespräch mit dem Mitarbeiter auswerten. Die Transparenz hat nicht nur für das Unternehmen eine große Bedeutung, sondern hilft auch Teilnehmern, ihre eigene Qualifikation und den weiteren Lernbedarf einzuschätzen.

3. Mitarbeiter einbinden und motivieren

Eins ist bei der modernen Weiterbildung essentiell: Der Mitarbeiter wird nicht mehr als bloßer Empfänger angesehen! Er gestaltet mit und das in jeder Hinsicht. Ein bekanntes Konzept hierzu ist das „Employee-Led- Learning“. Der Abruf von Inhalten erfolgt zeitlich flexibel und auf dem eigenen Gerät, also völlig selbstbestimmt – auch und gerade im Shopfloor, dem Ort des Geschehens.

Mitarbeitermotivation durch Partizipation am Gestaltungsprozess

Der Mitarbeiter gibt und erwartet Feedback. Das heißt, er ist in die Erstellung und Verbesserung von Inhalten involviert. Sobald ein qualifizierter Mitarbeiter anfängt, selbst neue Kurse zu erstellen, z. B. über neue Kompetenzen im Zuge der Digitalisierung, schließt sich der Kreis und eine aktive, sich-selbst-aufrecht-erhaltende Lernkultur ist geschaffen.

E-Learning – zentrale Rolle in der Vernetzung von Wissensmanagement und Mitarbeiterqualifizierung

E-Learning als Bindeglied

Für die Verzahnung von Bereichen

Kundenspezifische Schulungen

  1. Wir erstellen nach Ihren Wünschen und Vorgaben komplette Schulungsmodule oder Schulungsreihen in Coursepath zu einem definierten Thema. Von der Konzeptentwicklung, der didaktischen Aufbereitung / Recherche, der visuellen Umsetzung bis zum Go-Live bekommen Sie alles aus einer Hand. Unsere Schulungsmodule setzen sich aus einem Wissensteil und einem Frageteil zusammen.
    Die Module eignen sich zur Aneignung von neuem Wissen, zur Auffrischung von bestehendem Wissen sowie zur Lernkontrolle.
  2. Sofern Sie E-Learning-Schulungsmodule oder ganze Schulungsreihen eigenständig erstellen möchten, unterstützen wir Sie in jeder Phase, damit Ihre E-Learning-Themen lehrreich und spannend sind sowie qualitativ auf einem hohen Niveau.

Die individuell auf Sie abgestimmten E-Learning-Schulungen können sowohl allgemeine Themen als auch unternehmens- und fachspezifische Themengebiete beinhalten.

Standardschulungen

Gerne können Sie im Rahmen unserer Projekte von unseren Standardschulungen profitieren. Diese – bereits von einer Vielzahl an Teilnehmern erprobten – Schulungen stehen Ihnen sofort mit Projektbeginn zur Verfügung.
Anbei ein Auszug unserer Themen, zu denen bereits Standardschulungen verfügbar sind:

  • Führungskräftetraining
  • Methodentraining (z.B. Interdependenzanalyse, SWOT-Analyse, Anforderungsliste)
  • EHS (Environment, Health, Safety)
  • IT-Sicherheit und Datenschutz (mit unserem Partner Secutain)
  • Projektmanagement (Anwendungssoftware Smartsheet)
  • Weitere auf Anfrage